Stellungnahme Wolf – NEOS Tirol

Die NEOS Tirol sprechen sich nicht für eine generelle Entnahme des Wolfes aus. In ausgewiesenen Zonen, die weder touristisch noch zur Almwirtschaft genutzt werden, kann für die Raubtiere ein Lebensraum geschaffen werden. Konflikte sind aber vorprogrammiert, wenn sich Wölfe auf Flächen aufhalten, an denen Almwirtschaft und touristische Nutzung passiert. Große Beutegreifer und Nutzung der Bergwelt lassen sich in diesem Bereich nur schwer in Einklang bringen. Daher führt in manchen Fällen an einer Entnahme nichts vorbei. Wir unterstützen allerdings den Tiroler Weg mit Schutzgebieten. Vor allem weil auch die EU-Kommission selbst die Einrichtung eines Natura 2000 Schutzgebietes als „Ausweg“ für die Situation als Möglichkeit für Österreich in den Raum stellt.

Liebe Grüße

Elisabeth M Pöll (Pressesprecherin NEOS Tirol)

Das könnte Sie auch interessieren

Kälber im Tierschutzhaus

Rechnungshof: Kritik an ineffizienten Tierschutz-Kontrollen bei Nutztierhaltung

Österreichs Tierschutzkontrollen stehen massiv in der Kritik: Laut dem aktuellen Rechnungshofbericht werden weniger als 2 Prozent der Betriebe jährlich kontrolliert, Missstände nicht ausreichend geahndet und Förderungen fließen trotz Verstößen weiter. Statt Lösungen zu suchen, sollen NGOs, die Missstände aufdecken, kriminalisiert werden. Wo es dringenden Handlungsbedarf gibt und mehr – HIER! 

Interview mit Tierethiker Prof. Winkelmayer: Tierschutz bei der Jagd?

Prof. Dr. Rudolf Winkelmayer hat das Bundes-Jagdgesetz-Volksbegehren mitinitiiert, ist ehemaliger Jäger, pensionierter Amtstierarzt und Veganer. Seit Jahrzehnten beschäftigt er sich intensiv mit Tierethik und Tierschutz. Wir haben ihn gefragt, was das Volksbegehren WIRKLICH fordert und wie wir in Zukunft mit unseren Mitlebewesen umgehen sollten. Das und mehr hier!

Zum Newsletter anmelden Newsletter schließen